Grußwort des Präsidenten

Hallo liebe Freunde des Karnevals
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – wohl jeder hat diesen bekannten Satz schon mal gehört. Darin klingt sowohl ein klein wenig Wehmut, etwas Resümee, vor allem jedoch Freude auf die nächste Saison mit. In einem Zeitungsartikel hatte ich unlängst gesagt, „Frohsinn geht nicht auf Knopfdruck“, nun, nachdem die diesjährige Saison zu Ende gegangen ist, kann ich aus meiner Sicht das nur noch einmal betonen. Unseren Karnevalisten, ob 16 oder 60, ob Mann oder Frau, war die Lust, Anderen Freude und Frohsinn zu bereiten, sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Dabei können wir mit großem Stolz auf einen Nachwuchs blicken, der es in sich hat! Angefangen von den ganz Kleinen, allen voran unser Kinderprinzenpaar mit den Kinderfunken, über unsere Jugend, die mit herzerfrischendem Enthusiasmus (zugegeben, sie sind ja auch etwas gelenkiger!) ihre Tänze proben und dann bei den Veranstaltungen zeigen, bis hin zu uns „Mittelalternarren“, die mit ihren Erfahrungen nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat dabei sind. Natürlich ist die „kreative Phase“, also die Programmvorbereitung, die schwerste. Spätestens ab September (eher wird’s eben nicht!) qualmen die Köpfe des 11 er Rates, Hauptfrage: Was machen wir, wie soll das Thema heißen? Es braucht mehrere Sitzungen, bis sich der närrische Rat auf ein Thema, auf das Thema geeinigt hat. Nun ist Kreativität gefragt.
„Zur nächsten Präsidiumssitzung bringt jeder ein paar Vorschläge mit!“, so unsere an uns selbst gestellte Hausaufgabe.
Dann wird’s Oktober, die Blätter fallen, die ersten Herbststürme kündigen wie immer
die kalte Jahreszeit an und mit ihr heiße Karnevalswochen.
Nun muss es gelingen: Endlich der große Durchbruch, das Programm steht (auf dem Papier), muss nun noch mit

Leben erfüllt werden: die große Rollenverteilung in der von allen mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung.
Und jetzt kann’s mit Volldampf losgehen. Es beginnt das Proben, Malen, Stoffe und Kostüme bestellen, Musik aussuchen und zurechtschneiden (macht unser Meister Ronny mit großer Geduld und viel Geschick!). Bis dann alles in „Sack und Tüten“ ist,
liegen hunderte von Stunden der Vorbereitung hinter den Karnevalisten. Und dann die Stunde der Wahrheit: der erste Abend mit Publikum. Wie ist die Resonanz, kommt das Programm bei den Leuten an oder wird’s ein Flop? An dieser Stelle ein großer Dank und ein ehrliches Kompliment an unsere geneigten Fans und Gäste:
Ihr habt uns manche Schweißperle mit Eurem Applaus und Jubel von der Stirn genommen!
Nein, Frohsinn geht nicht per Knopfdruck. Er wird erzeugt durch die ganzjährige Arbeit im Verein, beim Proben, beim Feiern, der Spaß an der Freude (siehe auch unser Lied) anderen Menschen Freude zu vermitteln.
Im Namen unserer Karnevalisten möchte ich an dieser Stelle allen Menschen herzlich danken, die unsere Gäste waren, die uns direkt und indirekt mit Spenden oder ihrem Rat zur Seite standen und stehen.
Zum Schluss noch ein wenig Werbung in eigener Sache. Unser HKC Vereinsheim
in der Dresdner Straße 4 (ehemaliger Schulspeiseraum) kann nach rechtzeitiger Anmeldung (siehe unsere Kontaktmöglichkeiten) von den Bürgern für ihre private Feier (2 Tage) gemietet werden. Er bietet Platz für ca. 50 Personen und es ist fast
alles vorhanden, was man für eine Feier so braucht (Geschirr, Gläser, Küche, Musikanlage usw.), Parkplätze direkt vorm Haus.
Allen Lesern dieser Seite wünsche ich viel Gesundheit, Freude am Leben und hin und wieder das nötige Quäntchen Glück, dass man im Leben eben braucht.

Ihr und Euer Roland Rieger
Präsident des HKC e.V.